PUSCH - Erlebnisse

PUSCH + ESF+
RGS Richtsberg Gesamtschule Marburg

Das Programm Praxis und Schule (PUSCH) wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) und aus Mitteln des Landes Hessen finanziert. Als freier Träger der Jugendhilfe ist das BSF e.V. der Träger und unterstützt die Schülerinnen und Schüler an der integrierten Richtsberg – Gesamtschule in Marburg.

 

Diese Seite bietet einen kurzen Einblick über die Tätigkeiten der PUSCH-Coaches des BSF e.V. und der Richtsberg-Gesamtschule Marburg.

 

Angebote der PUSCH-Coaches 

  • Wöchentlicher Jugendclub 

  • Richtsbergmobil

  • Ausflüge 

  • Unterstützung in schulischen Angelegenheiten

  • Unterstützung in persönlichen, sozialen und familiären Angelegenheiten

  • Ferienangebote

  • Gemeinwesenarbeit

2025/2026

Der langersehnte Abschluss

Es ist der 19.06.2026. Ein Abend. Der vielleicht letzte an der Richtsberg-Gesamtschule Marburg. Die Abschlussklassen der Jahrgänge 9 und 10 feierten an diesem Abend ihren erreichten Abschluss. Neben diversen Beiträgen der Schulleitung, engagierten Schülerinnen und Schülern als auch Lehrkräften und PUSCH-Coaches durften endlich die Abschlusszeugnisse überreicht werden. Gespannt warteten Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lernbegleitungen auf die Zeremonie, während sie in drückender Hitze beisammen saßen. Der Fächerklang der Anwesenden erzeugte neben einem angenehmen Summen auch ein Gefühl einer frischen Brise. Eine Brise, die einem etwas abnimmt - Die Hitze. Doch den Schülerinnen und Schülern, schick herausgeputzt für ihren Abend, wurde nicht nur die Hitze genommen, sondern auch der Druck auf ihren Schultern, denn sie haben es geschafft! Stolz auf der Bühne stehend, Geschenke überreichend fotografiert, schauten sie sofort in ihre erlangten Zeugnisse. Stolz füllte ihre Augen.

Der Abend klang mit gemeinsamen Gesprächen, Fotos und Danksagungen für die gemeinsame Zeit aus. Es war schön, aber auch traurig zu gleich. Dieser Abend bedeutete nämlich das vermutlich letzte Sehen der PUSCH-Coaches und ihrer Schülerinnen und Schüler.

Eine anstrengende, wichtige, zielführende und erfolgreiche Zeit geht zu Ende.

Wir sagen danke, liebe PUSCHies!

(PUSCH 2024-2026)

Zwei Jahre gehen zu Ende.

 

Klassenfahrt 2026

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!

Die neunten Hauptschulklassen durften endlich, nach langer, anstrengender und erfolgreicher Zeit ihre gemeinsamen letzten Tage in Berlin verbringen. Die gemeinsame Klassenfahrt ging mit dem Bus von Marburg zum Alexanderplatz. Ein Ort, der für viele neu war. Aber er war schön. Sofort fühlten sich alle heimisch. Die Orientierung war da, die Angebote im Stadtteil wurden wahrgenommen. Es wurde sich anfangs ausgekundschaftet.

Der Montag führte zum Brandenburger Tor, bevor der Bundestag besucht wurde. Gespräche mit einem ortsansäßigen Politiker wurden geführt und man durfte den Bundestag von oben betrachten.

Während der Dienstag in frei wählbare Museen führte und viel Freizeit bat, verleitete der Mittwoch mit weiteren Museen und einem hitzigen Abend in der Disco zum Ausleben der eigenen Interessen. In der Disco Matrix tanzten viele der Schülerinnen und Schüler, wie man sie zuvor nicht kennengelernt hat. Die Erwachsenen durften sich den Schülerinnen und Schülern anschließen und sie tanzten gemeinsam. Alle waren glücklich, alle hatten Spaß. Ein gelungener Abschluss der Klassenfahrt.

Die Busfahrt zurück nach Marburg dauerte lange. Drei Busumstiege, längere Wartezeiten aufgrund eines kaputten Busses sowie sinkende Stimmung plagten den Tag. Nach 11 Stunden Fahrt waren langersehnt alle Zuhause und blickten auf die tolle Zeit zurück.

(PUSCH 2024-2026)

Klassenfahrt 2026.

PUSCH-Talk: Gespräche in Bewegung

Im zweiten Halbjahr fand das GTS-Angebot „PUSCH-Talk“ jeden Montag von 11:40 bis 12:20 Uhr
im GTS 1 statt. Acht Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. PUSCH-Klassen nahmen regelmäßig
daran teil.
Bei jedem Wetter führte der gemeinsame Spaziergang über den Richtsberg, häufig mit einem
Besuch des Edeka-Marktes. Die Bewegung an der frischen Luft schuf eine entspannte Atmosphäre
für Gespräche über die Lebenswelt der Jugendlichen.
Im Mittelpunkt standen Themen wie Schule, Ausbildung, Freizeit, Familie, Freundschaften und
Zukunftspläne. Die Spaziergänge boten Raum für offenen Austausch, stärkten das soziale
Miteinander und förderten das gegenseitige Vertrauen innerhalb der Gruppe.
PUSCH-Talk hat sich als wertvolles Angebot erwiesen, das Bewegung und persönliche Gespräche
auf besondere Weise miteinander verbindet.

(PUSCH 2025-2027)

Das etwas andere GTS-Angebot.

Ausbildungsmesse 2026

Auch im Jahr 2026 organisierte die Agentur für Arbeit im Cineplex Marburg eine Ausbildungsmesse. Am Donnerstag, den 28.05.2026, besuchte die Richtsberg-Gesamtschule Marburg diese mit zahlreichen Schülerinnen und Schülern der Klassen 7 bis 9. Auch die vier PUSCH-Klassen waren mit ihren PUSCH-Coaches vor Ort. 

Nach einem gemeinsamen Beginn durften die SuS sich frei orientieren und ihre Lieblingsbereiche, -Firmen oder -Kontakte besuchen. Neben zahlreichen Informationen zu Ausbildungen, Inhalten, Berufsthemen als auch Praktikamöglichkeiten für die SuS, boten die sorgfältig ausgedachten Gimmicks und Mitnimmsel der Betriebsstände zusätzlichen Mehrwert für die SuS. Es gab zahlreiche Schulutensilien, aber auch Geschenke für den privaten als auch den schulischen Bereich.

Die PUSCH-Coaches nutzten die Möglichkeit mit der Schulberufsorientierungsbeauftragten, um Infomaterial aller Stände zu ergattern und Kontakte zu knüpfen.

Der Tag brachte viele Ergebnisse hervor. Während ein PUSCH-Schüler eine Ausbildungsstelle bekam, konnten andere sich Praktika für das neue Jahr organisieren oder auch einfach nur einen Überblick über die eigenen Vorlieben erhalten.

(Beide PUSCH-Jahrgänge)

Auch im Jahr 2026 besuchte die RGS die Ausbildungsmesse im Cineplex.
 

Kochprojekt PUSCH 8

 Creme Braun Verspielt Foto Natur Vision Foto Collage - 1  Creme Braun Verspielt Foto Natur Vision Foto Collage - 2 


Zum Abschluss des Wahlpflichtkurses-PUSCH wollten wir gemeinsam mit den Schülern und Schülerinnen ein Kochprojekt durchführen. Ziel war es, praktische Abläufe einzuüben, im Team zu arbeiten und gemeinsam ein leckeres Menü zuzubereiten. Die Jugendliche haben einige Rezeptvorschläge gemacht, die einzige Vorgabe von uns war, dass es ein Gericht sein muss welches in 2 Stunden zu schaffen ist (wir hatten nur diesen Zeitraum für das Projekt). Die Jugendlichen haben sich für Wareniki, Cookies und eine „Homemade Limo“ entschieden.


Planung
Wir haben nach passenden Rezepten gesucht und diese an die Wünsche der SuS angepasst – zum Beispiel haben wir bei den Wareniki die Menge an Zwiebeln reduziert.
Im nächsten PUSCH-Kurs sind wir gemeinsam mit den Jugendlichen einkaufen gegangen. Dabei haben wir vor allem die Produkte besorgt, die nicht frisch gekauft werden mussten wie z.B. Mehl. Frische Zutaten wie Zitronen und Orangen haben wir PUSCH-Coaches einen Tag vor dem Kochen besorgt. Außerdem haben wir die Schulküche reserviert und die Rezepte ausgedruckt, damit während des Kochens jederzeit nachgeschaut werden kann. 

 

Durchführung

An dem Kochtag haben wir uns in der Schulküche getroffen und die Aufgaben an die SuS verteilt. Je nach Fertigkeit übernahmen die Jugendlichen zum Beispiel folgende
Tätigkeiten: 

• Teig ausrollen und ausstechen
• Zwiebeln schneiden
• Zwiebeln anbraten
• Kartoffeln stampfen
• Teigtaschen füllen
• Wareniki kochen
• Cookie-Teig vorbereiten und portionieren
• Cookies backen (genau 12 Minuten)
• Zitronen und Orangen auspressen
• Limo anmischen


Jede/r hatte eine Aufgabe, die PUSCH-Coaches sowie die Lernbegleiterin unterstützten die Jugendlichen dabei, wenn Hilfe benötigt wurde oder Schritte unklar waren. An einigen Stellen mussten wir sehr kreativ werden, da in der Schulküche nicht immer alle Materialen vorhanden waren, die wir benötigt haben.
Nach dem Füllen der Teigtaschen haben wir die Wareniki in heißem Wasser gekocht. Währenddessen wurde die Limo zubereitet und die Cookies gebacken. In den Pausen hatten wir außerdem die Möglichkeit, mit den Jugendlichen über das vergangene Jahr zu sprechen und gemeinsam zu reflektieren.
 

Abschluss
Am Ende haben wir gemeinsam gegessen. Insbesondere bei den Warenikis hätten wir etwas mutiger würzen können, aber es war alles sehr lecker und die PUSCHies waren sehr stolz auf sich. Zum Aufräumen hat es ein wenig Motivation gebraucht, aber auch da haben alle mitgeholfen und angepackt.
Das Kochprojekt war ein voller Erfolg: die Schüler und Schülerinnen konnte sich einbringen, mitarbeiten und neues Lernen. So haben z.B. viele zum ersten Mal eine Zitrone ausgepresst oder Teig ausgerollt.
Die PUSCHies und wir PUSCH-Coaches hatten großen Spaß und ein leckeres Essen.

(PUSCH 2025-2027)

Die PUSCHies kochten in der Schule ausgewählte Rezepte.

 

Cyborg-Deutschunterricht

Der PUSCH-Coach Dominik Blaschke bekam im Verlauf des Schulalltags eine These mit: „Schafft er es, Herr Blaschke?“. Gemeint war Arda Saatci, Extremsportler und RedBull-Athlet. Er veröffentlichte kurz zuvor ein Video, in welchem er seine neue Herausforderung vorstellte: 600km in 96h vom Death Valley zum Santa Monica Pier. Dauerhaft zu sehen im Livestream. „Na Klar, aber es wird krass schwer.“, lautete die Antwort. Es folgte eine Diskussion in der Pause. Angetan von dem Interesse besprach der PUSCH-Coach die Idee mit seiner Deutsch- und Klassenlehrerin. Sofort konstruierte sie eine Unterrichtsstunde, die hervorragend konstruiert und auf die Abschlussprüfung abgestimmt war. Am nächsten Mittwoch, 14h nach Ardas Start, begann der Unterricht. Die PUSCHies, die ihn kannten, waren sofort interessiert und drin im Thema. Diskussionen entfachten und die Aufgaben wurden gezielt ausgewählt und bearbeitet, der Livestream von Arda dauerhaft im Hintergrund zu sehen. Es war eine tolle Stunde, die viel zum Reden und zum eigenen Denken lieferte als auch die Vorbereitung auf die Prüfung intensivierte und die Unterrichtsstunde war „sogar besser als die Haftbefehlstunde“, sagte ein Schüler.

(PUSCH 2024-2026)

 Ein Deutschunterricht der anderen Art wurde gehalten.

 

Osterferiencamp

Die allerletzten Ferien, die zwei Schultage trennt, standen für die neunte Klasse PUSCH-Schülerinnen und -Schüler an. Zwei Wochen, nutzbar zum Runterkommen, zum Erleben von Neuem und zum Abschalten von der Schule, wurden von manchen PUSCHies zum Lernen genutzt! „Die Prüfungen sind mir wichtig“ und „Ich möchte das nicht verkacken“ waren nur einige Zitate, die in dieser Woche gefallen sind.
Die PUSCH-Coaches Katharina Münch und Dominik Blaschke boten in der ersten Ferienwoche erneut und zum letzten Mal in diesem Jahr ein Lerncamp an. Eine Möglichkeit sich gezielt auf die Hauptschulabschlussarbeiten vorzubereiten, Gespräche zu führen oder einfach eine gute Zeit miteinander zu verbringen. Die PUSCHies kamen dazu, führten die Lernhefte mit sich und begannen an allen vier Tagen zu lernen. Während die einen Schwierigkeiten in Mathe hatten, mochten es manche Deutsch oder Englisch zu lernen. Für alles war die Woche nutzbar. Im Nachgang zeigten sich bei diese PUSCHies das Gelernte in ihren Noten, sodass sie zufrieden waren, dort mitgewirkt zu haben.

(PUSCH 2024-2026)

Das letzte Lernen vor den Prüfungen.

 

Betriebsbesichtigung bei Hitradio FFH

Im Rahmen des Ferienprogramms des BSF e.V. besuchten am 02.04.2026 PUSCH-Schülerinnen
und -Schüler sowie weitere Jugendliche den Radiosender Hitradio FFH.
Während der Betriebsbesichtigung erhielten die Teilnehmenden spannende Einblicke in die Arbeit
eines Radiosenders. Sie lernten die verschiedenen Bereiche von der Redaktion über die Moderation
bis hin zur Technik kennen und konnten die Sendestudios besichtigen. Besonders interessant war
der Blick hinter die Kulissen des laufenden Radiobetriebs.
Die Jugendlichen erfuhren außerdem mehr über die vielfältigen Berufsmöglichkeiten in der
Medienbranche und konnten ihre Fragen direkt an die Mitarbeitenden richten. Die Exkursion war
für alle Beteiligten eine informative und abwechslungsreiche Erfahrung.

(Beide PUSCH-Jahrgänge)

Ich kenns! Aber was passiert da?

Aktionstag Agentur für Arbeit

Am 18.03.2026 bot die Agentur für Arbeit Marburg den „Aktionstag -Woche der Ausbildung“ an. Interessierte PUSCH-Schülerinnen und Schüler, als auch welche der Hauptschulklasse gingen gemeinsam mit den PUSCH-Coaches Katharina Münch und Dominik Blaschke zu diesem Informationstag und verbrachten den Nachmittag informativ vor Ort der Agentur für Arbeit. Neben einem unterrichtsfreien Nachmittag boten verschiedene Unternehmen und Berufszweige ihre Angebote den Schülerinnen und Schülern an. Neben allgemeiner Berufsberatungsmöglichkeiten konnten auch Bewerbungsunterlagen von qualifizierten Unternehmerinnen und Unternehmern geprüft werden und Kritik entgegengenommen werden. Die Möglichkeit Bewerbungsfotos schießen zu lassen, die professionell genutzt werden können, schmückte die meisten Bewerbungsunterlagen im Nachgang.
Die Jugendlichen konnten von vielen Unternehmen die Informationsunterlagen mitnehmen, als auch erste Kontakte knüpfen. Besonders ein PUSCH-Schüler nutzte die Möglichkeit und fragte beim Betrieb, bei welchem er sich für ein Praktikum beworben habe, nach seiner Bewerbung. In den anschließenden Wochen wurde das Praktikum bestätigt, er bewies sich vor Ort und ein Ausbildungsplatz ist nun zur Diskussion ausgestellt. Ein Tag, der dem Schüler eine breite Möglichkeit bot, erwies sich als möglicherweise zukunftsweisend für ihn. Andere Schülerinnen und Schüler erfuhren neue Wege, neue Arbeitgeber und neue Perspektiven. Die PUSCH-Coaches nutzten auch die Chance, um Informationsmaterial mitzunehmen, welches in der Schule ausgelegt wird.

(PUSCH 2024-2026)

Am 18.03.2026 bot die Agentur für Arbeit Marburg den „Aktionstag -Woche der Ausbildung“ an. 

 

Reanimationstraining an der RGS

Der Jahrgang 8 absolvierte am 24. und 25. Februar ein umfassendes Reanimationstraining, das vom Malteser Rettungsdienst geleitet wurde. Auch die PUSCH-Schüler und Schülerinnen nahmen an dem Training teil.
Ziel war es, die Schülerinnen und Schüler praxisnah auf Notfallsituationen vorzubereiten und ihnen wichtige Erste-Hilfe-Kompetenzen zu vermitteln.
Der erste Tag begann mit einer Einführung im Forum der RGS, bei der der Rettungsdienst den Ablauf der kommenden zwei Tage erläuterte. Ein Schwerpunkt lag auf der Notrufnummer 112 und deren richtiger Anwendung.
Die Jugendlichen arbeiteten in drei rotierenden Gruppen an verschiedenen Themen:


• AED-Anwendung: Die erste Gruppe lernte den Umgang mit dem automatisierten externen Defibrillator (AED). Nach einer theoretischen Einführung durften die Schülerinnen und Schüler an einem Trainingsgerät und eine Dummy die korrekte Bedienung praktisch erproben. Zusätzlich wurde den Schüler und Schülerinnen erklärt, wo AED-Geräte z.B. in der Stadt zu finden sind.
• Herzdruckmassage: In der zweiten Gruppe übten die Jugendlichen an zwei Dummys die Herzdruckmassage. Dabei lag der Fokus auf der richtigen Drucktiefe, dem vollständigen Loslassen zwischen den Kompressionen und der angemessenen Geschwindigkeit.
• Bewusstseins- und Atemkontrolle: Die dritte Gruppe lernte, wie man überprüft, ob eine Person bewusstlos ist und ob ein Herzstillstand vorliegt. Hierbei wurde die wichtige Reihenfolge „Prüfen – Rufen – Drücken“ vermittelt. Zuerst wird die Ansprechbarkeit getestet, anschließend die Atmung kontrolliert, indem das Handgelenk über Mund und Nase gehalten wird. Bei Bewusstlosigkeit und Ausbleiben der Atmung wird sofort der Rettungsdienst alarmiert, der telefonisch bei der Herzdruckmassage unterstützt. Erst danach beginnt die Herzmassage, die bis zum Eintreffen der Rettungskräfte – oft bis zu zehn Minuten – fortgesetzt wird.

Zum Abschluss hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Ein Film, der auf einer wahren Begebenheit basiert, rundete das Training ab und verdeutlichte die Bedeutung der erlernten Maßnahmen.

Anfangs hatten viele Jugendliche Berührungsängste und Sorge, etwas falsch zu machen. Diese Ängste konnten die Rettungssanitäter und Notärzte nehmen, indem sie betonten:

Das Einzige, was man falsch machen kann, ist nichts zu tun.

Das Reanimationstraining war ein spannender und lehrreicher Tag, der den Schülerinnen und Schülern Mut machte, in Notfallsituationen selbstbewusst und richtig zu handeln.

(PUSCH 2025-2027)

Am 24. und 25. Februar absolvierten die achten Klassen ein intensives Reanimationstraining an der RGS.

 

Kulturwoche RGS

Die Kulturwoche an der RGS brachte für alle Schüler und Schülerinnen im Jahrgang 8 Kreativität, Handwerk und Theater zusammen — unter dem Motto „Bühne frei, für deine Zukunft“. Sie konnten in verschiedenen Angeboten eigenständig gestalten, experimentieren und ihre Vorstellungen von Zukunft künstlerisch und szenisch
ausdrücken.


Kunst: „Bühne frei, für deine Zukunft“ mit der Transfer-Technik

In dem Kunstprojekt arbeiteten die Jugendlichen mit der Transfer-Technik. Aus vier Gemäldevorlagen wählte jede:r ein Motiv (z. B. die Mona Lisa) aus und veränderte es individuell – durch Ausschneiden oder Verkleinern. Das bearbeitete Bild wurde auf ein Leinentuch übertragen; am nächsten Tag wurde das Trägerpapier mit Wasser und einem Schwamm entfernt, sodass das Motiv dauerhaft auf dem Stoff sichtbar wurde. Anschließend ergänzten die Schüler:innen ihre Motive mit Zitaten, Sprüchen und Zeichnungen, die das Thema Zukunft aufgriffen. So entstand aus dem Wochenmotto „Bühne frei, für deine Zukunft“ eine künstlerische Interpretation, die persönliche Gedanken und Visionen sichtbar macht.
Jedes Kunstwerk ist ein Unikat und spiegelt individuell wider, was die jeweilige Schülerin oder der jeweilige Schüler beim Gedanken an ihre/seine Zukunft beschäftigt.


Theater: Szenisches Arbeiten zur Zukunft

Das Theaterangebot begann mit der Frage: „Was wünsche ich mir für meine Zukunft?“ Die jungen Teilnehmenden notierten ihre Aussagen schriftlich als Grundlage für die weitere Arbeit.
Die Gruppe wurde in zwei Teams aufgeteilt. Jede Gruppe entwickelte eigenständig Szenen zum Thema Zukunft. Am Ende wurden die Ergebnisse zusammengeführt und zu einem gemeinsamen Theaterstück zusammengefügt, das thematisch aufeinander aufbaute. Als Abschluss wurden die Wünsche der Schülerinnen und Schüler in das Theaterstück
eingebaut.


Handwerk: Bau von Bühnenelementen unter professioneller Anleitung


Die Schüler und Schülerinnen bauten während der Kulturwoche verschiedene Bühnenelemente aus Holz, darunter Stellwände, Podeste und eine Tür. Die einzelnen Teile wurden zugesägt, verschraubt und verleimt. Anschließend lackierten die Gruppen die Podeste und Holzelemente der Stellwände schwarz und bezogen die Stellwände
zusätzlich mit schwarzem Stoff. Dabei kamen viele Werkzeuge wie Sägen, Hammer, Nägel und Akkuschrauber zum Einsatz. Viele Schülerinnen und Schüler arbeiteten zum ersten Mal mit solchen Werkzeugen und konnten dabei wichtige handwerkliche Fähigkeiten
erlernen. Teamarbeit spielte ebenfalls eine große Rolle, denn nur gemeinsam konnten die Projekte erfolgreich umgesetzt werden.
Auch die PUSCH-Schülerinnen und -Schüler nahmen aktiv an der Kulturwoche teil und konnten sich wahlweise in eines der drei Angebote einwählen, je nach Interesse.
Die Teilnehmenden sammelten wertvolle Erfahrungen: Sie setzten sich aktiv mit ihren Ängsten, Wünschen und neuen Perspektiven zur Zukunft auseinander. Die PUSCH-Coaches begleiteten und unterstützten die PUSCHIS während der gesamten Woche.


Präsentation und Abschluss

Am Freitagabend wurden die Ergebnisse der Kulturwoche öffentlich vorgestellt. Schülerinnen und Schüler zeigten ihren Freundinnen, Freunden und Familien stolz die entstandenen Kunstwerke und Theaterbeiträge. Die PUSCH-Coaches betrachteten die
Arbeiten mit großer Freude und Anerkennung.

 

Kulturwoche Jahrgang 9
 

Die Schülerinnen und Schüler des neunten Jahrgangs konnten in der Kulturwoche lyrisch aus sich herauskommen, indem sie mit toller und präziser Anleitung der Fachlehrkräfte das Gedicht "Ich höre Istanbul" von Orhan Veli neuinterpretierten. Nach anfänglichen Zweifeln und Bedenken wurde den SuS schnell klar, was für Möglichkeiten gegeben sind und wie diese auszunutzen sind. In der Kulturwoche entstanden erneut tolle Ergebnisse, trotz der selbst erzeugten Startschwierigkeiten. Dennoch brachte diese Erfahrung neben der Erstellung toller Ergebnisse auch die erneute Erkenntnis, dass nicht alles, was anfänglich "blöd" erscheint, auch so enden muss.


Zusammengefasst bot die Kulturwoche einen kreativen Raum, in dem junge Menschen ihre Ideen zur Zukunft sichtbar machten, praktisch erprobten und gemeinsam präsentierten.

(Beide PUSCH-Jahrgänge)

Vom 17.02.26 bis zum 20.02.26 fand an der RGS die jährliche Kulturwoche statt.
 

Das Halbjahreszeugnis

Von manchen gefürchtet, von manchen erfreut erwartet, von allen staunend entgegengenommen. Gemeinsam mit den PUSCH-Coaches vergaben die Lehrkräfte am 30.01.2026 die Halbjahreszeugnisse an die PUSCH-Schülerinnen und Schüler. Während die achte Klasse erste Signale ihrer Leistungen entdeckten und Fortschritte oder Schwierigkeiten bemerkten, welche gemeinsam mit den PUSCH-Coaches gestärkt oder bearbeitet werden, bedeutet das Halbjahreszeugnis für die Neuntklässlerinnen und -Klässler ein Ticket für das weiterführende Leben. Das Zeugnis wurde teils mit strahlenden, teils mit unzufriedenen Augen entgegengenommen. Die meisten PUSCH-Schülerinnen und Schüler beider Jahrgänge merkten enorme Unterschiede zu ihren vorherigen Leistungen. Sie merkten, was sie alles können, wenn sie nur wollen. Sie merkten auch, was eine weitere schulische Unterstützung in Form der PUSCH-Coaches für einen positiven Einfluss haben kann. Während manche eine bestimmte Ausbildung anstreben, haben manche den Realschulabschluss vor Augen bekommen und streben nun dieses als Ziel an. Sie wurden regelrecht durch ihre Erwachsenen "PUSCHies" als auch durch ihre eigenen Leistungen gePUSCHT. 

(Beide PUSCH-Jahrgänge)

Am 30.01.2026 bekamen die PUSCH-Schülerinnen und -Schüler ihre ersten oder auch letzten Halbjahreszeugnisse der PUSCH-Klasse.

 

Winterferienprogramm 2026

 Winterferienprogramm 2026 

Im neuen Jahr 2026 führte das BSF e.V. gemeinsam mit ihren PUSCH-Coaches beider Jahrgänge ein vielfältiges Ferienprogramm durch. Während am ersten Samstag direkt eine Open Night, ein abendlicher Treffpunkt für Jugendliche mit feierlicher Stimmung veranstaltet wurde, folgte am Montag das kreative und vielfältige Bauen sowie Naschen eines eigenen Lebkuchenhauses. PUSCH-Schülerinnen und Schüler sowie andere Jugendliche bastelten bunte Lebkuchenhäuser aus der eigenen Vorstellung heraus. Während manche klappten, musste bei anderen mit dem Frust umgegangen werden, wobei die Jugendlichen sich gegenseitig halfen. Genauso halfen sie sich auch beim Drei Königs Essen. Ein 3-Gänge-Menü, gestaltet zum Dreikönigstag, wurde in verschiedenen Jugendteams gemeinsam eingekauft, gekocht, gebacken und fein zubereitet. Die anschließende Verköstigung stellte das Tageshighlight dar. 

Actionreicher ging es am Mittwoch einher, als wir gemeinsam nach Frankfurt zum Schlittschuhlaufen fuhren. Zwischen Anfängerniveau sowie fortgeschrittenem Schlittschuhlauf war alles dabei. Parallel starteten die 9. Klasse PUSCH-Coaches ihr drei-tägiges Ferienlernen, zur Vorbereitung auf die Hauptschulprüfungen.

Der Donnerstag brachte die Jugendlichen vom kalten Schlittschuhlaufen ins wärmere Monte Mare Schwimmbad, was auch den Ferienprogrammschluss einleutete. Ein hoch beliebtes Angebot zum Spaß haben und um die Ferien gemeinsam different zu gestalten. 

(Beide PUSCH-Jahrgänge)

Um das neue (Schul-)Jahr 2026 toll und ausgefallen zu starten, veranstaltete das BSF e.V. erneut ein ausgefallenes Ferienangebot für die Jugendlichen.

 

Bewerbungstraining 

 Bewerbungstraining Das Haus der Jugend in Marburg bot dieses Jahr im Dezember erneut das Bewerbungstraining für die neunten PUSCH- und Hauptschulklassen an. Besonders die „PUSCHies“ sahen anfänglich das Angebot eher als überflüssig an, da sie „sowieso“ intensivere Berufsorientierung erfahren als die anderen. Mit Zweifeln startend zeigte sich jedoch das positive Ausmaß des Programms. Aufgeteilt in 3 Gruppen gingen die Schülerinnen und Schüler mit pädagogischen Fachkräften zusammen in getrennte Räume und besprachen die Abläufe. Für viele Schülerinnen und Schüler war dies der Moment, wo sie merkten, dass sie weg von uns Lehrkräften und PUSCH-Coaches sind und andere, unabhängigere Erwachsene sie beraten. Die Lehrkräfte und PUSCH-Coaches schnupperten nur ab und zu in die Gruppen herein, nur um damit ein positives Bild zu erhaschen zu können. Die Gruppen arbeiteten alle intensiv und zielgerichtet, mit Hilfe grandios vorbereiteter Bewerbungshilfsmappen vom Haus der Jugend auf ein Bewerbungs- bzw. Vorstellungsgespräch hin. Nach einem strukturierten Ablauf, der in einem Übungsgespräch mit den pädagogischen Fachkräften mündete, fand schon das zeitlich getrennte Vorstellungsgespräch bei einem echten Personaler oder einer echten Personalerin statt. Diese Gespräche wurden freiwillig gefilmt, damit die Schülerinnen und Schüler ihr Auftreten einzeln reflektieren können. Das Video hat sonst niemand außer sie zu Gesicht bekommen.  Die Personalerinnen und Personaler blickten durch die Bewerbungsunterlagen, versetzten sich in die Rolle des Unternehmens und leiteten das Gespräch. Viele Schülerinnen und Schüler hatten Sorge, dass es schwer werde, sie sich blamieren, sie sich unwohl fühlen werden oder Ängste entwickeln werden. Es wurden sich „alte Männer mit grauen Haaren und finsterem Blick“ vorgestellt. Vorgefunden wurden junge Fachkräfte mit sympathischem Auftreten und guter Ausstrahlung. Nahezu alle Schülerinnen und Schüler verließen das Gespräch mit einem Lächeln. Positiv beeinflusst reflektieren sie die Situation mit uns Erwachsenen direkt im Anschluss als auch am nächsten Tag. Besonders das zuvor gefürchtete Video wollten viele Schülerinnen und Schüler dann doch mitnehmen, um es den Eltern zu zeigen. Dies unterstreicht, was für einen positiven Eindruck die Lernenden erlangen konnten und wie unterschiedlich Vorstellungen sein können, wie diese einen hindern können und wie stark sie doch im eigenen Auftreten sein können – besonders, wenn sie sich ihren Ängsten stellen.

(PUSCH 2024-2026)

Die PUSCH-SuS der neunten Klasse führten ein zweitägiges Bewerbungstraining im Haus der Jugend Marburg durch.

 

Tag der offenen Tür

Am 29.11.25, wie gewohnt am letzten Samstag im November, fand der Tag der offenen Tür der Richtsberg-Gesamtschule statt. Gefüllt mit zeitlich terminierten künstlerischen Aktivitäten der Schülerinnen und Schüler, Experimenten einladend zum Selbstversuch, Filmveröffentlichungen der Schülerinnen und Schüler und allerhand Informationen zu Schulinhalten, bot der Tag der offenen Tür den Schülerinnen und Schülern der PUSCH-Klassen auch die Möglichkeit ihre hart erarbeiteten, gut geplanten und grandios umgesetzten Ideen der Projektprüfungen darzustellen. Sie durften Fragen von Interessierten Besucherinnen und Besuchern beantworten, ihre Arbeit präsentieren und Lob sowie Anerkennung für ihre Leistung erhalten. Der positive Zuspruch brachte den Schülerinnen und Schülern ein Lächeln ins Gesicht, da erneut die Arbeit nicht umsonst war. Es wurde wieder deutlich, wie viel erreicht werden kann, wenn man es möchte. 
Des Weiteren stellten die PUSCH-Coaches beider Jahrgänge an einem eigenen Informationsstand das PUSCH-Programm vor und verbunden diese mit den BSF-Aktivitäten, welche an Jugendliche gerichtet sind. 

(Beide PUSCH-Jahrgänge)

Am 29.11.2025 informierten die PUSCH-Coaches interessierte Schülerinnen und Schüler wie auch Eltern über PUSCH.

 

Highlights der Projektwoche der 8er-PUSCHies

Montag: Hofgut Friedelhausen
Die Gruppe reiste mit dem Zug nach Friedelhausen, wo Herr Engels sie herzlich
empfing. Die Besichtigung begann im landwirtschaftlichen Bereich, der besonders
durch die Kälbchen viele begeisterte. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren
Wissenswertes über die Fütterung der Tiere, Melkvorgänge und die
Weiterverarbeitung der Milch. Außerdem konnten sie beobachten, wie Kräuter zu
Teemischungen und Gewürzen verarbeitet werden. Im Kräutergarten wurde gerade
Feldsalat geerntet. Leider war ein Einblick in die Wohngruppen, in denen die
Menschen leben die auf dem Hofgut arbeiten, nicht mehr möglich.


Dienstag: Hessisches Landestheater Marburg
Nach einer Begrüßung durch den Theaterpädagogen Herrn Pietsch erhielten die
Jugendlichen im „kleinen Tasch“ spannende Einblicke in den Bereiche Licht-und
Tontechnik mit der Möglichkeit, Fragen zu stellen. Die Gruppe besuchte die Maske,
wo ihnen die aufwändige Herstellung von Perücken erklärt wurde, sowie die
Schneiderei mit Entwürfen und Skizzen. Ein kurzer Blick in die Schreinerei war
möglich, bevor in der Malerei erklärt wurde, wie eine Marmoroptik auf Holzplatten
erzeugt wird. Die Vielfalt der Gewerke bot den Schülerinnen und Schülern einen
faszinierenden Einblick in die Theaterwelt.


Mittwoch: Firma Herzog und Bäckerei Schäfer
Die Gruppe wurde geteilt: Ein Teil besuchte die Backstuben der Bäckerei Schäfer in
Biedenkopf, der andere erhielt an der RGS einen Einblick in die Firma Herzog.
10 Schülerinnen und Schüler haben eine Führung durch die Backstuben erhalten,
gekleidet in Kitteln und Haarnetzen. Den Jugendlichen wurde in einer
Frühstückspause ein reichhaltiges Frühstück zur Verfügung gestellt. Es war sehr
spannend, welche Backwaren noch per Hand und welche maschinell hergestellt
werden.
Die Firma Herzog kam mit 5 Mitarbeitern, darunter ein Ausbilder und 2
Auszubildende, sie stellten die unterschiedlichen Berufsfelder vor und berichteten
von ihren Erfahrungen. Anschließend erkundete die Gruppe das Firmengelände mit
Warnwesten ausgestattet. Besonders beliebt war die Werkstatt, wo die
Jugendlichen sich in verschiedene Fahrzeuge setzen durften und konnten
Pflastertechniken erlernen. Ein Highlight war das Bedienen eines Baggers unter
Anleitung sowie die Arbeit mit einem Vermessungsgerät. Zum Abschluss gab es ein
Fotoshooting vor einem großen Bagger mit Drohnenaufnahmen. Die Eindrücke
weckten großes Interesse an einem Praktikum bei Herzog.


Donnerstag: Bildungszentrum der Bauwirtschaft
Zehn Jugendliche besuchten das Bildungszentrum der Bauwirtschaft, wo sie
gemeinsam mit Auszubildenden Schalungen bauten, Mauern hochzogen und
pflasterten. Die praktische Arbeit machte großen Spaß und der direkte Kontakt zu
den Azubis förderte den Austausch und viele Fragen. Die übrigen Schülerinnen und
Schüler arbeiteten an Projekten wie Videoreportagen, Plakaten und Collagen, die
die Woche reflektierten. Um die gesammelten Erfahrungen und das Erlebte am
Samstag beim Tag der offenen Tür präsentieren zu können.


Freitag und Samstag: Abschluss und Präsentation
Am Freitag arbeiteten alle gemeinsam an ihren Projekten in der Schule. Am
Samstag präsentierten sie ihre Ergebnisse beim Tag der offenen Tür der RGS. Die
PUSCH-Gruppe zeigte stolz, wie engagiert sie gearbeitet hat und wie die
Projektwoche neue Berufsperspektiven eröffnete oder Ideen für Praktika
vermittelte.


Dank an die Partnerbetriebe
Ein herzlicher Dank gilt dem Hofgut Friedelhausen, dem Hessischen Landestheater
Marburg, der Firma Herzog, Schäfers Backstuben und dem Bildungszentrum der
Bauwirtschaft für die großartige Unterstützung und die Möglichkeit, den
Jugendlichen vielfältige Einblicke in verschiedene Berufsfelder zu ermöglichen.
Die Projektwoche war ein voller Erfolg und hat den PUSCH-Schülerinnen und
-Schülern wertvolle Orientierung für ihre berufliche Zukunft gegeben.

(PUSCH 2025-2027)

 

Eine Woche voller verschiedener beruflicher Eindrücke für die PUSCH-SuS der achten Klasse.

 

Präsentationsprüfungswochen

 Projektprüfung 

Die Schülerinnen und Schüler der neunten PUSCH-Klassen begannen am 15.09.2025 sich erstmals langsam Gedanken über ihre erste Prüfung – die Präsentationsprüfung – zu machen, bevor diese in den folgenden Wochen konkreter geplant wurde. Bereits der Anfang zeigte viele Stärken der SuS auf, welche von Gruppenfindungskonfliktlösemöglichkeiten bis hin zu Organisations- und Planungskompetenzen reichten. Während die einen zielgerichtet ihre Gruppe suchten, Gruppenanfragen mit dem Hintergrund der guten Zusammenarbeit verweigerten, dies jedoch friedlich lösten, haben die anderen sofort eine fertige Gruppe mit Idee zusammenstellen können, welche weiter ausgebaut wurde. Projektideen, so umfangreich und abwechslungsreich wie in den Jahren zuvor selten gezeigt, galt es zu konkretisieren und daraus einen Ablaufplan zu erstellen, damit die anstehende Durchführung exzellent verlaufen kann. Als die Durchführungswoche anstand, ergaben sich Bilder des Ärgers, der Freude, der Enttäuschung oder auch der Fraglichkeit der eigenen Vorbereitung. Im Gesamtbild zeigten sich aber die individuellen Fähig- und Fertigkeiten der einzelnen SuS, welche sie im Backen, in der Werkstatt oder im MakerSpace zeigen konnten. Zwischen schönen Tonfiguren, Holzwerken, leckeren Gerichten, umfassend aus allen möglichen Regionen und Inhalten, gab es auch zwei Gruppen, die besondere Aufmerksamkeit auf sich ziehen konnten: Die BobbyCar- und die Fahrradgruppe. 

Die BobbyCar-Gruppe zeigte auf, ob es möglich ist ein BobbyCar zu motorisieren. Nach langen Überlegungen, Anschaffungen und Ideen wurde das BobbyCar schlussendlich fertig gestellt und erste Fahransätze durften in der Schule gestartet werden. Diese zogen solch eine Aufmerksamkeit auf sich, dass selbst die Erwachsenen dem Spaß nicht widerstehen konnten und um eine Fahrt baten. Diese Gruppe zeigte, was alles möglich ist, wenn man vorhandene Konzepte nimmt und sie mit anderen verbindet und wie das eigene Interesse und die Zähigkeit hinter der Arbeit diese Möglichkeit verstärkt. 

Die Fahrradgruppe hingegen, angetrieben vom PUSCH-Praktikum im KFZ-Bereich und eigenen Interessen, versuchte es einen 50ccm Motor in ein Fahrrad einzubauen, sodass dieses vom Motor betrieben werden kann. Viele Fehlschläge und unpassende Zustände plagten die Gruppe, bevor sie es letztendlich ausprobieren konnten. Mehrere Züge beim Handstarter wurden benötigt, bevor der Motor endlich ansprung und das Rad sich drehte – Erleichterung! Es war möglich mit eigenen Ideen ein Fahrrad zu motorisieren. Die Freude war riesig und der Motor zog die Aufmerksamkeit aller Personen auf sich.

Die Präsentationen liefen im Großen und Ganzen angemessen. Zwar zeigten sich dort viele aufgeregt oder sogar auch unvorbereitet, aber das Engagement, die Freude der gelungenen Arbeit und das Wissen, welches außerschulisch dahintersteckt, konnte passend mitgeteilt werden, sodass auch das Prüfungskommission Neues lernen konnte.

Die Präsentationsprüfung brachte vieles hervor. Einige entdeckten ihre beruflichen Interessen, andere brachten diese ins Projekt, während wieder andere zeigen konnten, was sie alles können, was im Schulalltag eher nicht gefragt ist. Auch die Erwachsenen erfuhren viel positives über ihre SuS und erstrahlten oft mit einem Lächeln im Gesicht.

(PUSCH 2024-2026)

Die erste wichtige Prüfung der neuner PUSCHies.

 

Themenwoche an der RGS - Bewerben mit KI ?!

Nach den Herbstferien beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der verschiedenen
Jahrgänge jeweils mit einem eigenen Themenschwerpunkt. Während sich die
Fünftklässler intensiv mit dem Medienkonsum auseinandersetzten, standen beim
Jahrgang 6 Inhalte der Sexualkunde im Mittelpunkt. Die Siebtklässler setzten sich mit dem
Thema Sucht auseinander, und der achte Jahrgang widmete sich der Berufsorientierung.
Über 70 Schülerinnen und Schüler des achten Jahrgangs, darunter 24 Teilnehmende des
PUSCH-Programms, tauchten in dieser Woche tief in die Frage ein: „Welche berufliche
Zukunft passt zu mir?“ Den Auftakt bildeten verschiedene Test der Berufsorientierung, wie
etwa der Tier-Test, der persönliche Eigenschaften und Stärken mit Tieren vergleicht. Diese
Tests halfen den Jugendlichen, erste Einblicke in passende Berufsfelder zu gewinnen.
Ergänzend dazu bot die Homepage der Agentur für Arbeit umfangreiche Informationen zu
unterschiedlichen Berufen und Branchen. Neben den Onlineinformationen, hatten die
Schüler und Schülerinnen die Möglichkeit einer Berufsberatung von Frau Höcker in
Anspruch zu nehmen. Diese Möglichkeit besteht auch alle 2 Wochen in der RGS. Frau
Höcker hat alle 2 Wochen eine Sprechstunde für die Jugendlichen.
Nachdem sich die Schülerinnen und Schüler für potenzielle Berufe entschieden hatten,
stand die Suche nach geeigneten Praktikumsstellen an. Gemeinsam wurden Adressen
recherchiert und wichtige Informationen gesammelt. Anschließend begann der spannende
Teil: das Schreiben von Bewerbungen – unterstützt durch Künstliche Intelligenz. Die
Jugendlichen füllten einen speziell entwickelten Fragebogen aus, der bewusst keine
persönlichen Daten abfragte, um den Datenschutz zu gewährleisten. Die Antworten
wurden in die KI eingespeist, die daraufhin individuelle Bewerbungsschreiben erstellte. Die
Ergebnisse waren beeindruckend, mussten jedoch noch überarbeitet und formatiert
werden. Für den Lebenslauf standen zwei verschiedene Vorlagen zur Verfügung, die die
Schülerinnen und Schüler mit ihren eigenen Angaben ergänzten.
Während des gesamten Prozesses wurden die Jugendlichen von erfahrenen PUSCH-
Coaches und Lernbegleiterinnen und -begleitern eng begleitet und unterstützt. Viele
konnten bereits während der Themenwoche eine Zusage für einen Praktikumsplatz feiern
– ein großer Erfolg, auf den sie stolz sein können. Ein besonderer Vorteil an der RGS ist
die flexible Praktikumsphase, die von November 2025 bis Mai 2026 reicht und den
Schülerinnen und Schülern vielfältige Möglichkeiten bietet.
Auch nach der Themenwoche bleibt die Unterstützung bestehen: Die Schülerinnen und
Schüler erhalten weiterhin Hilfe bei der Bewerbung, um ihren Praktikumsplatz sicher zu
bekommen und den Grundstein für ihre berufliche Zukunft zu legen.
Die Themenwoche an der RGS stand ganz im Zeichen der Berufsorientierung – mit einem
besonderen Fokus auf das Bewerben mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI).

(PUSCH 2025-2027)

Ich darf KI zum bewerben benutzen? 

 

PUSCH-Ferienlernen

Obwohl die wohlverdienten Ferien anstanden, die PUSCH-Schülerinnen und Schüler endlich ohne schlechtes Gewissen entspannen konnten und den Kopf frei von Schule kriegen konnten, begaben sich einige zum veranstalteten PUSCH-Ferienlernen in der Schule, geleitet von Katharina Münch und Dominik Blaschke. Entspannte Uhrzeiten, Snacks und lockere Gespräche sowie die Einstellung, alle Abgaben frühzeitig zu erledigen, um die Ferien anschließend gebührend genießen zu können, brachten sinnvolle, aber auch friedseelige Zeiten aller Beteiligten hervor. Gespräche über Schule, private Angelegenheiten, Anime oder "realer" FIlm sowie Musikfavoriten führten dazu, dass sich Coaches und teilnehmende Schülerinnen und Schüler vertieft kennenlernen konnten. Das Highlight für einige dieser Schülerinnen und Schüler: Die Lapbook-Abgaben in Deutsch wurden vom bekannten TikTok-Star Tahsim Durgun gesehen und mit rührenden Worten einem Millionenpublikum auf Instagram geteilt. Herbeigeführt durch die tolle Deutschlehrerin und Klassenlehrerin einer der beiden PUSCH-Klassen Cagla Erkoc, welche die Ergebnisse ihrer Schülerinnen und Schüler stolz und gerührt teilte. Der Stolz, die glänzenden Augen und die Kraft, die bei der Realisierung hervorkam, PUSCHte die Jugendlichen noch mehr. Ihre Arbeit war weitaus weitragender als gedacht!

(PUSCH 2024-2026)

Fleißige Schülerinnen und Schüler erwarten positive Überraschungen.

 

Der erste Praktikumstag

Die zweite Schulwoche, getrieben von neuen Unterrichtsstunden, -Themen und Lehrkräften sowie dem Trubel um die anstehenden Prüfungen in diesem Jahr, brachte auch den ersten PUSCH-Praktikumstag hervor. Am 28.08.2025 besuchten die PUSCH-Schülerinnen und Schüler des neunten Jahrgangs zum ersten Mal ihre ausgewählte Praktikumsstelle, um Erfahrungen im Betrieb, für den Beruf und fürs eigene Leben sammeln zu können. Das wöchentliche Praktikum bietet den Schülerinnen und Schülern neue Chancen für ihr zukünftiges Leben, indem sie ihre Berufserfahrungen vervielfachen, erste Kontaktmöglichkeiten zu Betrieben und Berufen erhalten und im besten Fall bei beidseitigem Interesse der Betriebe und ihnen einen Ausbildungsplatz erlangen können, welches ohne das PUSCH-Programm nicht in diesem Ausmaß möglich wäre.

(PUSCH 2024-2026)

Ein Beginn einer außergewöhnlichen Erfahrungsmöglichkeit.

 

Lerngruppenfindungstage der Richtsberg-Gesamtschule am Edersee

Vom 24. bis 29. August 2025 fanden die Lerngruppenfindungstage der RGS im Albert-Schweitzer-Erlebnisdorf am Edersee statt. Jedes Team aus dem Perlenwerk verbrachte mit ihren Schüler*innen aus dem Jahrgang 5-8 zwei Tage vor Ort. Das abwechslungsreiche Programm bot vielfältige Möglichkeiten, die neuen Lerngruppen
zusammenzuführen und das Gemeinschaftsgefühl zu stärken. Neben Wanderungen in der schönen Natur rund um den Edersee sorgte besonders das sogenannte „Chaosspiel“für Begeisterung: Hier mussten jeweiligen Lerngruppen gemeinsam Aufgaben lösen. Die Schüler*innen stellten dabei nicht nur ihr Wissen und ihre Kreativität, sondern auch ihre Teamfähigkeit unter Beweis. Die PUSCH-Coaches Vanessa Reinhardt und Sandra Mayr nutzen die Zeit um mit den Schüler*innen des Jahrgangs 8 einen Einstieg in das Feld der Berufsorientierung zu bekommen. Hierbei nutzen sie unterschiedliche Methoden, wie :ein Zuordnungsspiel, Interviews über mögliche Praktikumstellen, sowie das kreative Anfertigen eines „Steckbriefs aus der Tüte“ Bei überwiegend sonnigem Wetter konnten die Schüler*innen vielfältige Erfahrungen sammeln und sich in den neuen Lerngruppen kennenzulernen und ihren Zusammenhalt zu stärken.

(PUSCH 2025-2027)

Wir lernen uns kennen - und zwar in Berufsorientierung!

 

Der erste Schultag des letzten Jahres

Am 18. August 2025 begann für 24 PUSCH-Schülerinnen und Schüler das neue neunte und vermutlich letzte Schuljahr an der Richtsberg Gesamtschule Marburg. Während diese 24 Schülerinnen und Schüler weiter am PUSCH-Programm teilnehmen oder sich neu dazu entschieden haben, gilt es für 24 weitere ein neues achtes Schuljahr mit neuen Erfahrungen im PUSCH-Programm zu verbringen. Alle vier Klassen, begleitet von den PUSCH-Coaches Sandra Mayr, Vanessa Reinhardt, Katharina Münch und Dominik Blaschke, begannen den ersten Tag mit Gruppenfindungen, Teambuilding und Umstandsklärungen für PUSCH. Alle Schülerinnen und Schüler, die Lehrkräfte und die PUSCH-Coaches sind gespannt und erfreut über die neuen Erfahrungen, Herausforderungen und Erlebnisse, die gemeinsam durch PUSCH geschaffen werden.

(PUSCH 2024-2026)

Ein letztes Kapitel einer neun-jährigen Reise.

 

 

2024/25

 

 

Ein Ende mit Wiedersehen

Der 04.07.2025 brachte für die PUSCH-Schülerinnen und Schüler des achten Jahrgangs der Richtsberg Gesamtschule Marburg eine neue, letzte Herausforderung in diesem Jahr hervor: Der Abschied der Lerngruppe. Vielen Schülerinnen und Schülern fiel es nicht leicht auch ihrer vorhandenen Lerngruppe auszutreten und im neunten Schuljahr in eine neue Lerngruppe zu kommen. Während viele sich in den Arm nahmen und auf die gute Zeit zurückblickten, warfen alle freudig einen Blick auf das neue neunte Schuljahr, die erstmal letzte Etappe in ihrer Schulbildungslaufbahn. Auch die Verabschiedung zu den Lehrkräften und den PUSCH-Coaches, welche eine intensive Bindung zu den Schülerinnen und Schülern in dem achten Schuljahr auf aufbauen konnten, fiel manchen schwer, doch sie waren erfreut, dass alle sich im neuen Schuljahr gemeinsam wiedersehen und dieses gemeinsam bestreiten werden.

(PUSCH 2024-2026)

Der Abschied eines tollen Jahres.

 

Betriebsbesichtigung Seidel

Kurz vor Ende des achten Schuljahres besuchten interessierte PUSCH-Schülerinnen und Schüler mit den beiden PUSCH-Coaches am 17.06.2025 die Seidel GmbH in Marburg. Interessiert an Parfüm und Kosmetik begaben sich die Schülerinnen und Schüler mit Herrn Zum Egen von der Seidel GmbH anfänglich in einen Mettingraum. Herr Zum Egen lockte durch die lockere Umgehensart die Aufmerksamkeit auf sich und zeigte den Jugendlichen Beispiele der hergestellten Sachen. Er ging sehr offen mit ihnen um und beantwortete alle Fragen hervorragend an die Jugendlichen angepasst, sodass auch Gehaltsfragen und Ausbildungsumstände geklärt werden konnten.
Nach anfänglichem Briefing begaben wir uns auf eine Reise durch das Gebäude. Angefangen bei beeindruckenden Maschinen, hin zu eigenen Werkstätten, Produktionsvorgängen und Ergebnissen, Verfeinerungen sowie dem letzten Schliff, begab uns ständig eine neue Umgebung mit neuen Eindrücken, Erfahrungen und Vorgängen. Die Erkundung des Betriebs brachte das Interesse an den dort auszuübenden Berufen bei manchen PUSCH-SuS hervor, sodass sich ein Teil überlegt ihr neunte Klasse PUSCH-Praktikum in einem der möglichen Berufe, unter anderem Elektroniker, Werkzeugmechaniker, Zerspanungsmechaniker, Feinmechaniker und die Produktion, dort zu absolvieren, während manche andere bemerkten, dass diese vorgestellten Berufe nichts für sie sind und sie sich in eine andere Berufsrichtung hin orientieren.

(PUSCH 2024-2026)

Das wird hier hergestellt? Krass!

 

Betriebsbesichtigung Stadtwerke Marburg

 

 Stadtwerke Marburg Bild 

Erfreut besuchten 14 interessierte Schülerinnen und Schüler der siebten und achten Klassen, elf angemeldet im PUSCH-Programm, am 27.05.2025 einen weiteren Betrieb, zur Erkundung der lokalen Praktikums-, Ausbildungs- und Jobangebote. Nach einer 30-Minütigen Wanderung über den Richtsberg, kamen wir langersehnt am Betriebsstandort an. Die Stadtwerke Marburg bereiteten eine ausführliche Präsentation über ihre Gegebenheiten vor und punkteten bei den Jugendlichen mit extra für sie angefertigten Goodie-Bags. Besonders das neue Setting – das Sitzen an einem großen Tisch, umhüllt von Glas in einem hohen Stockwerk – imponierte den Jugendlichen. Im Anschluss an die Präsentation erlebten die Jugendlichen den täglichen Ablauf verschiedener Bereiche. Nach der Vorstellung des Bereichs des Straßenbaus, begaben wir uns auf den Weg zum Elektronikbereich, wo grob die Funktionen verschiedener Kabel, Gegenstände und Geräte von Auszubildenden vorgestellt und Einblicke in alltägliche, aber nie sichtbare Alltagsgegenstände, wie Straßenlaternen, ermöglicht wurden. Im weiteren Wege betraten sie die großräumige KFZ-Werkstatt und erhielten auch dort sonst unsichtbare Einblicke in Fahrzeuge, Geräte und die alltäglichen Räumlichkeiten des Berufs.  Zum Ende hin durften die Jugendlichen sich als LKW-Fahrer und Bus-Fahrer ausgeben. Das Sitzen auf einem LKW- oder Busfahrersitz erstaunte sie und entgegen den vorherigen Erwartungen blühten dort die Jugendlichen richtig auf und sie lernten, wie vielfältig diese Berufe sein können.

Alles in Einem lernten die Jugendlichen die vielfältigen Möglichkeiten der Stadtwerke kennen und erlebten neue Eindrücke, welche so nahezu nie in echt erlebt werden würden. Sie freuten sich und waren dankbar über die erhaltenen Eindrücke sowie die neuen Möglichkeiten für ihre Zukunft.

(PUSCH 2024-2026)

So viele Möglichkeiten unter einem Dach.

 

Betriebsbesichtigung Exact Security

 Exact Security Bild 

Sechs Schülerinnen und Schüler der achten Klasse, fünf davon teilnehmend am PUSCH-Programm, nahmen mit viel Vorfreude verbunden mit den PUSCH-Coaches Katharina Münch und Dominik Blaschke an einer Betriebsbesichtigung beim Betrieb „Exact Security“ in Kirchhain teil. Exact Security bot den SuS mit einer beginnenden Vorstellung über ihren Betrieb, die Tätigkeitsbereiche und die Möglichkeiten im Betrieb eine kurze, auf die Jugendlichen angepasste, spannende und attraktive Vorstellung und erschuf einen ersten Eindruck. Die Jugendlichen hörten aufmerksam zu und bedienten sich bei dem großzügig angerichteten Angebot an Süßkram, Getränken und kleinen Give-Aways. Mit einer anschließenden Rundführung und Vorstellung der Möglichkeiten erhielten die Jugendlichen eine Übersicht über die Vorgehensweise im Betrieb. Das Highlight für viele Jugendliche folgte als „Bernd“, Full Instructor vom I.S.D. Krav Maga Kirchhain, eine praktisch angeleitete Einheit zum Thema Selbstverteidigung, passend zum Berufsthema Sicherheitsdienst, mit den Jugendlichen vorführte. Realitätsnahe Beispiele, Vorführungen und Übungen zeigten den Jugendlichen Möglichkeiten zur Selbstverteidigung und der Wichtigkeit dieser in solchen Berufen. Das Interesse war sehr hoch und die Jugendlichen hörten gespannt zu und stellten viele interessante Fragen. Das Team von Exact Security und Bernd beantworteten diese altersangepasst und ehrlich, was die Jugendlichen merkten und schätzten.
Die weitere praktische Einheit, ein Aufbau einer Baustellenabsperrung, mit theoretischem Hintergrund, rundete die Vorstellung des Betriebs ab und verdeutlichte die körperliche Arbeit in diesem Beruf, der notwendig für ein funktionierendes Verkehrssystem ist.
Zum Schluss tischte Exact Security den Jugendlichen ein großzügiges Frühstück auf, bei welchem Fragen geklärt und Gespräche geführt werden konnten. Die Jugendlichen bedankten sich herzlich und genossen die Gemeinsamkeit. Zwei der PUSCH-Jugendlichen interessierten sich sehr für den Betrieb und die Berufsfelder, woraufhin sie nach Praktikumsmöglichkeiten fragten. Im Ganzen war der Tag eine hervorragende Erfahrung für die Jugendlichen, welche Berufswege mit und ohne Abschluss aufzeigte und notwendige, aber nicht oft im Vordergrund behandelte Berufsmöglichkeiten darlegte. Sie redeten im Nachgang sehr positiv über den Tag und schätzten die Möglichkeit, die Exact Security in Kooperation mit dem I.S.D. Krav Maga Kirchhain ihnen bot.

(PUSCH 2024-2026)

Ich lerne viel über mich, meine Möglichkeiten und Gesetze.

 

Betriebsbesichtigung Waggonhalle Marburg

 Waggonhalle Bild 

Vier interessierte Schüler der Richtsberg-Gesamtschule Marburg, davon zwei angemeldet im PUSCH-Programm, besuchten am 24.02.2025 zusammen mit den beiden PUSCH-Coaches Katharina Münch und Dominik Blaschke erfreut die Waggonhalle Kulturzentrum e.V. in Marburg. Die Waggonhalle bietet im Vordergrund Theater- und Kunstinteressierten Produktionen jeglicher Art. Vorführungen, Veranstaltungen oder auch die dazugehörige Gastronomie im Rotkehlchen sind oft besuchte und interessante Orte, welche zur Kultur in Marburg beitragen. Neben einer Führung durch die Waggonhalle, die Räumlichkeiten und das Außengelände, wurden Fragen beantwortet und Blicke hinter die Kulissen geworfen. Interessierte Schüler durften sich auf der Bühne ausprobieren, die Technik bestaunen oder die ganze Arbeit hinter einer Aufführung kennenlernen. Die Auszubildende Aleyna der Waggonhalle führte die Schüler altersgerecht und interessenangepasst durch den Standort und stand für Fragen bereit. Im Verlauf des Tages ergab sich die Vielfältigkeit der Berufe vor Ort und wie das Arbeitsleben dort aussehen kann. Die Schüler lernten die Umstände kennen und erkannten, dass ein Beruf auch oft weitere Aspekte mit sich bringen kann, als nur die reine gelernte Tätigkeit.
Das Highlight des Ausflugs: Ein Schüler nutzte die Möglichkeit der Betriebsbesichtigung und fragte direkt vor Ort nach einem Praktikumsplatz für ihn und blickte zuversichtlich daraufhin.

(PUSCH 2024-2026)

Theater mal von unerforschten Seiten.

 

Berufsorientierungsthemenwoche

Die Schülerinnen und Schüler der achten Klasse der Richtsberg-Gesamtschule beschäftigten sich mithilfe der „Digital School Stories“ in der Woche vom 03.02.2025 bis zum 07.02.2025 mit ihrer eigenen Zukunft. Auch die 27 PUSCH-SuS nahmen freudig an der Themenwoche teil und begeisterten mit ihren eigenen Inhalten. Innerhalb dieser Woche nahmen sich die SuS in gleichgesinnten Gruppen Zeit für die Erstellung eines kurzen „TikTok-Videos“, welches ihre Zukunft in gewisserweise beschreiben, darstellen oder erklären soll. Auch die Integration von bekannten Influencern aus TikTok, Instagram und co. regte das Interesse der SuS an. Freiwillige durften Kritik und viel Lob von diesen in einer Live-Zuschaltung erhalten. Besonders die PUSCH-SuS, die oft schon griffiger in ihrer Berufsvorstellung waren, überzeugten mit tollen individuellen humorvollen und informativen Videos, die ihre Charaktere passend beschrieben. Die Vorstellung der Gruppenvideos am öffentlichen Kulturschulabend am 06.02.2025 rundete die Woche ab.

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Wir nehmen uns mit einem Profi Zeit für uns.
 

Winterferienangebote 2025 im BSF

 Ferienlernen Bild 

Wie jede Ferien bot das BSF auch in den Winterferien 2024/25 ein Ferienprogramm an. Während die PUSCH-Coaches ein Ferienlernen mit Frühstück an einem Tag und Mittagessen am anderen Tag anboten, damit die Schülerinnen und Schüler wieder gemütlich und ohne Stress in den Schulalltag starten können, gab es auch zahlreiche weitere Angebote wie Ausflüge in ein Schwimmbad oder Eislaufen. Auch eine Übernachtung in den Räumlichkeiten des BSF wurde angeboten, an welcher die Jugendlichen verschiedenen Alters zusammenkamen und die Nacht gesellig verbrachten. Durch den Einbezug der PUSCH-Coaches waren in allen Programmen verteilt auch PUSCH-SuS mit hohem Interesse angemeldet. Besonders die Übernachtung förderte die weitere Beziehungsarbeit und das Vertrauen zwischen PUSCH-Coaches und -SuS.

(PUSCH 2024-2026)

Jährliche Angebote zum Jahresstart. Diesmal mit PUSCH-Coaches!

 

Bückingsgarten Betriebsbesichtigung

Das BSF e.V. besuchte erneut am 16.12.2024 das gelobte Bückingsgarten-Restaurant in Marburg. Erwartet von einem tollen Drei-Gänge-Menü sowie reichlich Trinken und Unterhaltung, erhaschten die Jugendlichen auch einen Blick in den Ort der Zubereitung. Besonders die vier PUSCH-SuS, welche durch Ansprache und Vermittlung der PUSCH-Coaches des BSF e.V. auf das Angebot aufmerksam wurden, freuten sich enorm und berichteten am nächsten Schultag, wie sehr sie den Abend gemeinsam genossen haben. Die Erfahrung ein Drei-Gänge-Menü zu erhalten war für viele Jugendliche ein seltenes Erlebnis, weshalb sich die Vorfreude umso mehr zeigte. Intensive und lustige Gespräche sowie die damit einhergehende Stärkung der eigenen Wahrnehmung rundeten den Abend ab. Gegen Ende des Abends erfolgten Gespräche mit den Angestellten des Restaurants über deren Tagesablauf auf der Arbeit, die vorhandenen Berufe im Betrieb sowie Möglichkeiten, die sich daraus ergeben.

(PUSCH 2024-2026)

Ein Drei-Gänge-Menü zum Erkunden.

 

Tag der offenen Tür

 Tag der offenen Tür Bild 

Der Tag der offenen Tür an der Richtsberg-Gesamtschule zeigte am 30.11.2024 mit erfreulichen Experimenten, Schülerinnen- und Schüler-orientierten und -geplanten Führungen, Veranstaltungen und Ständen den Gästen den Alltag an sowie die Möglichkeiten von der RGS. Auch die PUSCH-Coaches (Sandra Mayr & Linnea Merte vom BWHW und Katharina Münch & Dominik Blaschke vom BSF e.V.) stellten das PUSCH-Programm an der RGS vor und waren direkt am Eingang der Schule für Fragen und Gespräche bereit. Mit zusätzlich erstellten Flyern gaben sie den Eltern und Erziehungsberichtigten auch weiterführende Informationen mit auf den Weg.

(PUSCH 2024-2026)

Informierung Interessierter an PUSCH.

 

Berufsorientierungswoche

 BO Woche Bild 

Die Schülerinnen und Schüler freuten sich darauf, dass direkt nach den Ferien, vom 28.10.2024 bis zum 01.11.2024, die Berufsorientierungswoche in der achten Klasse stattfand. Auch die 27 PUSCH-SuS der Richtsberg-Gesamtschule Marburg nahmen gespannt am Wochenprogramm, begleitet durch die Lernbegleiterinnen und Lernbegleiter, teil. Die gedankliche Auseinandersetzung mit der eigenen Person, der eigenen Zukunft sowie der Verschriftlichung und Verbildlichung dieser zeigten den SuS ihr wahres Potential auf. Die Erstellung ihres eigenen Lebenslaufs sowie die Erstellung möglicher Anschreiben gestaltete die Woche für die SuS auch nachhaltig sinnvoll. Während manche SuS schon durch Telefonate und E-Mails Praktikumszusagen erhielten, stellten sich manch andere den Beispielbewerbungsgesprächen mit den Lernbegleitungen und den PUSCH-Coaches.

(PUSCH 2024-2026)

Genaue Betrachtung seiner eigenen Fähig- und Fertigkeiten.

 

Herbstferienangebote im BSF

In den Herbstferien wurde vom 14.10.2024 bis zum 25.10.2024 ein zweiwöchiges, gefülltes Angebot von Unternehmungen und Aktionen des BSF angeboten. Auch die PUSCH-Coaches nahmen teil und begleiteten interessierte Jugendliche bei den Angeboten. Neben Aktivitäten wie dem Besuch eines Museums, des Frankfurter Flughafens und des Affen- und Vogelparks in Eckenhagen, wurden auch handwerkliche und aktive Angebote wie der Besuch des Kletterwalds in Gießen, das Lernen des Bogenschießens, das Lernen und Üben vom Schwimmen und das Plottern und die Textilgestaltung im BSF angeboten. Die Angebote wurden zahlreich besucht und die Jugendlichen engagierten sich tatkräftig, lernten viel und verbrachten die Ferien aktionsreich und mit viel Spaß.

(PUSCH 2024-2026)

Ausflüge, an die sich erinnert wird!

 

Brutto-Netto

 Brutto Netto Bild 

In der PUSCH-Werkstatt an der Richtsberg-Gesamtschule, setzten sich die 12 Schülerinnen und Schüler des achten PUSCH-Jahrgangs aus dem grünen Perlenwerk und die 15 Schülerinnen und Schüler aus dem roten und blauen Perlenwerk am 27.09.2024 und am 09.10.2024 mit ihren Ausbildungs- und Berufswünschen auseinander. Nach tieferem Nachdenken bei der Brutto-Netto-Beschreibung, überlegten sie sich, wie viel sie in ihrem späteren Beruf wohl Brutto und Netto im Monat verdienen werden. Zur visuellen und haptischen Veranschaulichung nutzten sie Spielgeld. Die Ergebnisse zur Realität erstaunten nicht nur die Lehrkräfte und PUSCH-Coaches, sondern auch die Schülerinnen und Schüler.

(PUSCH 2024-2026)

Warum krieg ich so wenig Geld?

 

Ferienlager Mellnau

 Melnau Bild 

Im Zeltlager Mellnau, bei Beginn des Schuljahres, machten sich die Jugendlichen der drei Perlenwerke abwechselnd vom 03.09.2024 bis zum 10.09.2024 erste Gedanken zu möglichen Interessen und Berufen ihrerseits. Nach Kennenlernspielen und geselligen Runden, erstellten die Schülerinnen und Schüler des achten Jahrgangs der Richtsberg-Gesamtschule Assoziationen mit Naturmaterialien zu ihren individuellen Wünschen für ihre Zukunft. Diese Assoziationen dienten als mentale Vorbereitung für den Einstieg in die anstehende berufliche Lebenswelt und den eigenen Vorstellungen dieser. Mit dieser Vorbereitung wurde in den fortlaufenden Wochen in der PUSCH-Werkstatt weitergearbeitet, sodass eine erste Grundlage zur Berufsorientierungsarbeit im Zeltlager Mellnau erschaffen werden konnte.

(PUSCH 2024-2026)

Wer bist du, was will ich?

 

PUSCH-Start 2024

Am 26.08.2024 starteten die zwei PUSCH-Klassen, bestehend aus 15 Schülerinnen und Schülern (SuS) in Team Rot und Blau sowie aus 12 SuS in Team Grün in das neue Schuljahr. Die SuS freuten sich im PUSCH-Programm die achte Klasse zu besuchen. Das PUSCH-Programm, gefördert durch ESF+ und Mittel des Landes Hessen, ermöglicht mithilfe der PUSCH-Coaches eine intensivere Betreuung der SuS in der Schulzeit, wodurch die SuS gespannt auf die neuen Erwachsenen waren. Die Annäherung sowie die Kennenlernphase verlief reibungslos mit viel Spaß und Leichtigkeit. Sowohl den PUSCH-SuS, als auch den PUSCH-Coaches Katharina Münch und Dominik Blaschke sowie den Lehrkräften der achten Klasse der RGS verbleibt der erste gemeinsame Tag PUSCH in Erinnerung und alle hoffen auf ein tolles, erfolgreiches und lebendiges neues Schuljahr 2024/25.

(PUSCH 2024-2026)

Ein Beginn einer Zweijährigen Reise.

 

 

Bild Katharina

Katharina Münch (PUSCH 9)

Hallo,
mein Name ist Karharina Münch und ich bin seit August 2024 beim BSF angestellt. Ich arbeite als PUSCH-Coach an der RGS und auch im Jugendclub.
Neben meiner Arbeit mit Kindern und Jugendlichen liebe ich Katzen und Hunde und kann nicht an ihnen vorbeigehen ohne sie zu streicheln.
In meiner Freizeit schaue ich gerne Filme, singe leidenschaftlich gern im Chor und habe immer irgendein kreatives Projekt am Laufen.
Ich mache ziemlich leckere Kuchen und Torten die ich gerne mit meinen Mitmenschen teile. Ich setze mich immer für einen respektvollen Umgang miteinander ein und kann mit Missgunst nicht viel anfangen.
Außerdem fühle ich mich im Winter mit Kälte und Schnee um etliches wohler als im Sommer in der Hitze.

Bild Dominik

Dominik Blaschke (PUSCH 9)

Hey! 

Mein Name ist Dominik Blaschke und ich bin seit Mitte August 2024 beim BSF e.V. im Jugendbereich tätig. Hauptsächlich befinde ich mich an der Richtsberg-Gesamtschule, an welcher ich als PUSCH-Coach im achten Jahrgang eingesetzt bin. In naher Zukunft werde ich auch mit meiner Kollegin den oberen Jugendclub an einem weiteren Tag in der Woche eröffnen, damit die Jugendlichen uns auch außerhalb der Schule kennenlernen können. 

In meiner Freizeit entspanne ich einfach nur, schaue mir YouTube-Videos, Serien oder Filme an oder spiele die allermöglichsten Spiele am PC. Besonders das Spielen empfinde ich als äußerst hilfreich für eine gelingende Kommunikation unter Freunden oder Bekannten. Es ergeben sich immer wieder neue Situationen, an welche man sich anpassen muss und gemeinsam ist das oft doch viel leichter als allein. Besonders wenn ich mir mal wieder eingestehen muss, dass meine Freunde in manchen Spielen oder Situationen besser sind als ich, zeigt sich für mich die Wichtigkeit einer geselligen Gemeinschaft. Das empfinde ich auch in der Jugendarbeit so. Meiner Ansicht nach kann man gemeinsam alles schaffen, solange man zusammen an einem Strang zieht. Wenn etwas schwierig sein sollte, kann ich mir immer Hilfe holen und ich finde, dass das gar nicht schlimm ist, da auch ich damit wachse. Wichtig ist für mich, dass man sich dabei wohlfühlt und akzeptiert wird und das versuche ich mit meiner Arbeit auszudrücken und hoffe, dass auch ich von den Jugendlichen und der Richtsberg-Gemeinde viel lernen kann.

 

Bild Sandra

Sandra Mayr (PUSCH 8)

Mein Name ist Sandra Mayr, ich bin 47 Jahre alt und seit Mitte August beim BSF e.V. im Jugendbereich tätig. Hauptsächlich findet man mich an der Richtsberg-Gesamtschule, woich als PUSCH-Coach arbeite. Darüber hinaus bin ich montags beim Richtsbergmobil, alsVertretung in den Jugendclubs sowie im Ferienprogramm aktiv.
In meiner Freizeit lese ich gerne, koche, puzzle und spiele Gesellschaftsspiele, am
liebsten gemeinsam mit meiner Familie. Besonders schätze ich die kulturelle Vielfalt am Richtsberg, durch die sich immer wieder spannende Begegnungen und Lernmöglichkeiten ergeben.
Ich arbeite bereits seit sechs Jahren an der Richtsberg-Gesamtschule. Die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen bereitet mir große Freude, und durch mein Engagement im Jugendclub und beim Richtsbergmobil hoffe ich, die Jugendlichen noch besser kennenzulernen und auf eine andere, persönliche Weise zu begleiten.